Folgende E-Mail hat mich erreicht (1:1 kopiert):

hallo herr kreymeier ich fiden  fernsehkritik tv gut wei sei über deutsch fernshen kritik  ab lasen
ich sehe gene die rtl 2 ballermann hist mit alida ich gehe auch auf party wo ballerann muski laut meine freund auch
die muski von jürgen    milsuk    ist gut horen sei beitte auf über die 2 9live  abzocker kritik ab zu lasen
9live hat auch ander moderatoren die auch abzocker seint wei macr wagner und dirk löbing und tina kaiser dorfen gewinnspiel machen b z  männlich vornamen mit a an zweiter stelle wo kein menschb kennr und moderatoren das auf lösungen mußen  und das baby fehler bild welsch foto ist anders und wogenau ist der fehler
und wobefindet sich das meschlich  und männlich vornamen mit x1o die spiel  weden auch bei uns und feierabden plante und der unfassbaren gewinne gespile mit marc wagner der am 4 tage plante moderit hat
kucken sich die 9live gewinnspiel an  und beristen sei in fernsehrkitk. tv darumber
ich  sehe gene zdf  fernsehen  garten und rtl 2 auch liebe grüße fernsehrkit . tv fan niels

Ich weiß nicht, wie es ein Mensch schafft, so falsch zu schreiben! Sollte Niels Legastheniker sein, entschuldige ich mich hiermit! Sollte er es einfach nicht besser können (weil er zu viel 9LIVE und RTL 2 guckt), ist dies ein abschreckendes Beispiel dafür, wohin zu viel dümmlicher Fernsehkonsum führen kann!


geschrieben am 31.08.2010 von Fernsehkritiker ·   128 Kommentare Kommentar hinterlassen

Mehr als 11.000 Euro – wirklich schönes Geld, was man für viele tolle Sachen verwenden könnte. Nein, ich muss es leider für Anwälte und Gerichte ausgeben. Aber Sie haben ja dafür gespendet, dass ich dieses Geld bezahlen kann. Also komme ich ordnungsgemäß meiner Pflicht nach (eine Alternative, außer dem Gerichtsvollzieher, hätte es auch nicht gegeben).

Hier die Rechnungen, die ich bislang bezahlt habe:

Landgericht Hamburg – Anwälte der Gegenseite: 4135,00 Euro (4036 Euro plus 99 Euro Zinsen)

Landgericht Hamburg – mein Anwalt: 4051,95 Euro

Oberlandesgericht München – mein Anwalt: 461,32 Euro

Oberlandesgericht München – Gerichtskosten: 556,00 Euro

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Bisher bezahlt: 9204,27 Euro

Es fehlt nach wie vor der Bescheid über die Gerichtkosten des Landgerichts Hamburg (ca. 2000 Euro) – der Betrag kommt dann also demnächst noch hinzu.

Sie können sich die Rechnungen HIER als Beleg downloaden.

Danke nochmals, dass SIE so fleißig gespendet haben – ansonsten wäre dies für mich der finanzielle Super-GAU geworden!

Nochmal zur Klarstellung: Der demnächst beginnende Prozess in München hat mit diesen Kosten nichts zu tun – sollte der verloren gehen, kommt nochmal ein weiterer Finanzhammer. Aber wir bleiben ja Optimisten!


geschrieben am 30.08.2010 von Fernsehkritiker ·   26 Kommentare Kommentar hinterlassen

Wie ich zu den Methoden der GEZ stehe, ist ja allgemein bekannt – und auch wenn immer wieder mal amüsante Meldungen zum Thema veröffentlicht werden, so ist das Thema doch sehr ernst. Aber nicht nur die GEZ belästigt ja unbescholtene Bürger, auch andere Unternehmen gehen da mitunter rabiat vor. Der Pay-TV-Anbieter SKY zum Beispiel schickt jetzt auch Schnüffler los, um Hotels und Gaststätten zu kontrollieren (siehe HIER).

Ich persönlich mache immer wieder unangenehme Erfahrungen mit Kabel Deutschland. Dieses Unternehmen versucht seit Jahren, mir ein Gesamtpaket mit Telefon und Internet anzudrehen. Daran habe ich aber kein Interesse. Ich empfange das digitale Fernsehen über Kabel Deutschland – und mehr Kooperation möchte ich nicht. Und obwohl ich dies am Telefon zig Mal den Damen und Herren gesagt habe, die mich angerufen haben, lässt man nicht locker. Selbst meine Drohung, bei nochmaligem Anruf auch das TV-Abo bei Kabel Deutschland zu kündigen, fruchtete nicht. Stattdessen bekomme ich weiter regelmäßig Briefe ins Haus, und auch Anrufe erfolgen immer wieder mal.

Aber auch das scheint ja nicht zu reichen:

Dieser Herr lud sich einfach selbst ein, indem er mir (und anderen Mietern) einen Zettel in den Briefkasten warf. Ob man von ihm besucht werden möchte, danach fragte er gar nicht erst. Dreist vor allem, sich als “Medienberater” zu bezeichnen – was natürlich suggerieren soll, er sei komplett unabhängig. In Wahrheit ist er nichts weiter als ein Vertreter von Kabel Deutschland, der auf Provisionen scharf ist und am liebsten auch einer ahnungslosen 90-Jährigen ohne Computer einen Highspeed-Internetzugang andrehen würde. Frech ist auch seine Fußnote: “Bei uns” ist eine regelmäßig erscheinende Info-Zeitschrift meines Vermieters und, ich sag mal, so langweilig wie ein Stück Holz. Ich bezweifle daher, dass irgendwer tatsächlich noch die April-Ausgabe von 2009 aufgehoben hat.

Nun gut, es kam dann so, dass dieser Herr tatsächlich bei mir klingelte (und dreisterweise auch klopfte) – und HIER können Sie sich den kurzen Dialog anhören. Und HIER können Sie sich anschauen, wie Kabel Deutschland seine “Medienberater” sucht.


geschrieben am 29.08.2010 von Fernsehkritiker ·   72 Kommentare Kommentar hinterlassen

Wir alle haben es mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass in den vergangenen zwei Jahren immer wieder Bußgelder gegen 9LIVE und andere Abzock-Sender und -Sendungen verhängt wurden. Wer jedoch glaubt, dass all diese Bußgelder auch wirklich bezahlt worden sind, sieht sich getäuscht. Insbesondere 9LIVE versucht, sich mit juristischen Mitteln um die Zahlungen herumzudrücken – bis dann irgendwann die Verjährung eingetreten ist. Hinzukommen geradezu skandalöse Schlampereien bei den Landesmedienanstalten.

Ausführliche Infos dazu bietet der sehr lesenwerte Leitartikel auf Funkkorrespondenz.


geschrieben am 24.08.2010 von Fernsehkritiker ·   24 Kommentare Kommentar hinterlassen

Sebl ist Informatik-Student und somit mit Diagrammen vertraut. Insofern regt es ihn seit Jahren wahnsinnig auf, wie zum Beispiel in der ARD-Tagesschau immer wieder Grafiken falsch dargestellt werden. Jüngstes Beispiel:

Sebl schreibt mir: “Es wird eine insgesamt lineare Zuwachsrate ‘vorgetäuscht’. Dabei müsste der rechte Teil des Graphen viel steiler wachsen. Das ist ‘falsch’ dargestellt und sehr einfach zu verstehen! Die Freiheit, die Achse nicht-linear wachsen zu lassen und dann nicht zu beschriften, hätte schon etwas Vorsätzliches. Aber das ist ja auch nicht der Fall, denn die Blöcke haben ja eine einheitliche Größe. Stattdessen wird eine Stufe eingefügt und nicht erwähnt, somit die Interpretation völlig verdreht: insgesamt lineare Steigerung statt zweistufiger Wachstumsgeschwindigkeit in beschleunigender Weise (hinten steiler).”

In einer zweiten Grafik verdeutlicht er, was er genau meint:


geschrieben am 23.08.2010 von Fernsehkritiker ·   30 Kommentare Kommentar hinterlassen

So, nun ist es soweit! Die Call-In-Produktionsfirma Primavera hat offiziell Klage gegen mich erhoben vor dem Landgericht München. Das heißt: Es wird in München zu einem Verfahren kommen mit Verhandlungen, mit Ladung von Zeugen und allem was dazu gehört. Damit kann erstmals vor einem deutschen Gericht intensiv über die Methoden und Machenschaften von solchen Call-in-Sendungen verhandelt werden. Natürlich weist Primavera alle Vorwürfe zurück – aber wir wären ja schlecht vorbereitet, wenn wir nicht genug Recherche-Material zur Verfügung hätten.

Finanziell bedeutet das alles für mich natürlich ein Risiko, denn wenn das Ding komplett verloren geht (wovon ich aber nicht ausgehe), wird es SEHR teuer. Aber wenn Sie mich weiterhin so fleißig mit Spenden unterstützen wie Sie es vor einigen Monaten getan haben, bin ich guten Mutes.

Zu Ihrer Information können Sie sich HIER die komplette Klageschrift von Primavera herunterladen. Im Vorwege hatte es ja bereits einen Beschluss des Landgerichts München gegeben, der uns vollständig Recht gab und die Einstweilige Verfügung von Primavera abschmetterte. Dieses Dokument können Sie HIER herunterladen. Das Oberlandesgericht München gab dann leider der Gegenseite doch zu einem Teil Recht und erklärte damit die Einstweilige Verfügung in Teilen für wirksam. Diesen Beschluss finden Sie HIER.

Da die Verhandlungen in München natürlich für die Öffentlichkeit besuchbar sind, werde ich Ihnen, sobald bekannt, konkrete Termine nennen. Insbesondere für Zuschauer im Raum München könnte dies ja interessant sein.

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung – gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Abzockerei!


geschrieben am 18.08.2010 von Fernsehkritiker ·   152 Kommentare Kommentar hinterlassen

Es ist durchaus anzuerkennen, dass der Westdeutsche Rundfunk als erster öffentlich-rechtlicher Sender die Gehälter seines Führungspersonals offengelegt hat, denn dass dies dem Gebührenzahler gegenüber bislang geheim gehalten wurde, ist schon ein starkes Stück. Wir alle zahlen in den Gebührentopf hinein, somit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ARD und ZDF auch indirekt bei uns angestellt. Dennoch kein Wunder, dass diese Geheimniskrämerei betrieben wird, denn was der WDR da jetzt an Zahlen präsentiert hat, zieht einem die Schuhe aus: Allein WDR-Intendantin Monika Piel verdient 308.000 Euro im Jahr (plus eine Prämie für lange Betriebszugehörigkeit) – sie hat damit ein höheres Gehalt als unser Bundespräsident. Des weiteren gibt es noch fünf Direktoren, die auch nochmal um die 200.000 Euro Jahresgehalt kassieren. 2009 gingen allein zur Finanzierung dieser sechs WDR-Führungspersonen rund 1,4 Millionen Euro drauf. Weitere Einzelheiten lesen Sie bei “Funkkorrespondenz”. Hochgerechnet auf alle öffentlich-rechtlichen Sender dürfte da ein Millionenbetrag deutlich im zweistelligen Bereich zusammengekommen – wie gesagt: nur die Gehälter einer Handvoll Leute!

Auch als Rentner wird es den Damen und Herren gut gehen – und das gilt nicht nur für die obere Mitarbeiterschicht. Rund 16.000 pensionierte ehemalige Mitarbeiter von ARD und ZDF beziehen (neben ihrer staatlichen Rente) eine über Gebühren finanzierte Betriebsrente von durchschnittlich etwa 1500 Euro pro Nase und Monat – macht etwa eine Viertelmilliarde Euro im Jahr! Als 2007 die Gebühren erhöht wurden, war die Rundfunkkommission KEF, die den Finanzbedarf ermittelte, gar so ehrlich, offen zuzugeben, dass bis 2012 allein für diese Altersvorsorge etwa 2,2 Miliarden Euro benötigt würden. Unter anderem wurde damit überhaupt die Erhöhung der Gebühren begründet.

Ich möchte hier weder Wut noch irgendeinen Neid entfachen – jeder Mitarbeiter von ARD und ZDF hat das Recht, angemessen bezahlt und fürs Alter abgesichert zu werden. Dennoch bleibt der Eindruck, dass hier ein Sparwille nicht wirklich da ist – und wenn das Geld nicht mehr reicht, dann erhöht man eben die Gebühren. Durch die Gebührenreform 2013 steht ja bereits der nächste Geldsegen ins Haus.


geschrieben am 10.08.2010 von Fernsehkritiker ·   36 Kommentare Kommentar hinterlassen

Chronisch kranke Menschen sind oftmals von der GEZ-Gebühr befreit – so ist es festgelegt, zumindest theoretisch. Praktisch sieht das Ganze oftmals anders aus. Carsten führt seit Ewigkeiten einen sinnlosen Kampf – denn die GEZ akzeptiert, trotz ärztlicher Atteste, seine Argumente nicht. Immer wieder wurde er mit drohenden Schreiben bombardiert – und dann wurde das Ganze sogar an ein Inkasso-Unternehmen weitergeleitet. Und genau dieses Unternehmen hat Carsten letztendlich einen Brief geschrieben, der beim Lesen nur noch Kopfschütteln verursachen kann. Der Tenor des Schreibens: Wir haben Ihnen die Hand geben wollen, und Sie uneinsichtiger Mensch wollen einfach nicht zahlen. Vor allem die Formulierung, die “soziale Gemeinschaft der Gebührenzahler” werde missbraucht, ist schlichtweg bodenlos – denn dies suggeriert ja, wir Gebührenzahler würden alle freiwillig und gern unsere Gebühren zahlen und hätten einen Hass auf jeden, der dies nicht tut. Die Wahrheit sieht ja nun wahrlich anders aus. Unsozial ist wohl eher, einen kranken Menschen auf diese Art und Weise zu terrorisieren.

Alle weiteren Erkenntnisse ziehen Sie einfach selbst:


geschrieben am 06.08.2010 von Fernsehkritiker ·   37 Kommentare Kommentar hinterlassen

Nachdem ich in Folge 51 dazu aufrief, mir das blöde 9LIVE-Spiel mit den Dreiecken zu erklären, erreichten mich innerhalb von 24 Stunden jede Menge erklärende E-Mails – nicht selten mit hübschen Zeichnungen. Hier eine Auswahl:

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geschrieben am 05.08.2010 von Fernsehkritiker ·   46 Kommentare Kommentar hinterlassen

Heute lief (wieder einmal) zur besten Sendezeit auf KABEL 1 im Werbeblock ein höchst unseriöser Spot - dass es sich dabei um keine seriöse Werbung handeln kann, wird schon daran deutlich, dass ausgerechnet der schmierige 9Live-Abzocker Robin Bade den Spot präsentiert. Bade stellt dabei eine wahrlich einfach zu beantwortende Gewinnspielfrage – und die Gewinnhotline kostet keine Gebühren:

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geschrieben am 03.08.2010 von Fernsehkritiker ·   54 Kommentare Kommentar hinterlassen
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